Pfändungstabelle 2018 bis 2019

Im Folgenden finden Sie die Pfändungstabelle nach § 850 c Zivilprozessordnung (ZPO) mit ihrer Gültigkeit vom 01. Juli 2017 bis 30. Juni 2019. Damit wurde die letzte Pfändungstabelle bis 30.06.2017 durch Pfändungsgrenzenbekanntmachung mit Veröffentlichung am 28.03.2017 im Bundesgesetzblatt 2017 Teil 1 Nr. 18 (Seite 750) abgelöst. Die Anpassung erfolgt regelmäßig in einem Turnus von zwei Jahren.

Pfändungstabelle ab 01.07.2017

Der Pfändungs-Grundfreibetrag ist von 1.073,88 Euro auf 1.133,80 Euro ab 01. Juli 2017 gestiegen. Weitere Einzelheiten finden Sie weiter oben in der Pfändungstabelle 2018 bis 2019.

Die Tabelle bietet Aufschluss darüber, wie viel Einkommen pfändungsfrei gestellt wird. Dabei richtet sich die Höhe des Pfädnungsfreibetrages nach dem bereinigten Nettoeinkommen und der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen.

Zur Ermittlung des pfändbaren Betrags des Einkommens können Sie auch unseren Pfändungsrechner nutzen.

Bereinigtes Nettoeinkommen maßgeblich

Als bereinigten Nettoeinkommen ist allerdings nicht der Nettolohn auf der Gehaltsabrechnung zu verstehen, da dieser noch um beispielsweise die Hälfte der Überstundenvergütung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gekürzt wird. Bei der Ermittlung des pfändbaren Nettoeinkommens sind zudem Arbeitsgeberzulagen sowie Vermögenswirksame Leistungen (VWL) in Abzug zu bringen.

Einkommen, welches die Grenze von monatlich 3.475,79 Euro (3.292,09 Euro bis 30.06.2017) übersteigt, ist unabhängig der Anzahl der Unterhaltsberechtigten voll pfändbar.

Pfändungstabelle richtig lesen

Um den persönlichen pfändungsfreien Betrag zu ermitteln, muss zunächst in der linken Spalte das bereinigte Nettoeinkommen gewählt werden. Anschließend kann der pfändungsfreie Anteil in den Spalten der unterhaltsberechtigten Personen abgelesen werden. Ist z.B. ein Kind vorhanden, so ist vom bereinigten Nettolohn bis 1.567,99 Euro keine Pfändung möglich.

 
      



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