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SIC Schuldner-Insolvenz-Centrum e.V.

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Weltreligionen und Schulden

Was sagen die Weltreligionen über Schulden? Hier erfahrt ihr mehr

  • Schulden Insolvenz Centrum Stuttgart (Baden -Württemberg)

    Schulden aus der Sicht verschiedener Weltreligionen 

    Das Judentum, Christentum und der Islam haben identische Wurzeln, daher ist es nicht verwunderlich, dass es ähnliche Ansichten über Schulden gibt. Der Buddhismus hat erwartungsgemäß eine etwas andere Meinung zu Schulden.

    Geldschulden im Judentum, Christentum und im Islam

    Eine der wichtigsten Quellen sind die Sprüche Salomons. Hiernach bedeuten Schulden eine Abhängigkeit. Sie sind daher zu vermeiden und so schnell wie möglich zu tilgen. Wenn dies nicht möglich ist, soll mit dem Gläubiger über einen Nachlass verhandelt werden.

    Sehr wichtig ist der Wille zur Rückzahlung. Wer Schulden nicht begleicht, weil er keine Lust dazu hat, steht nicht im Einklang mit seinem Glauben. Am deutlichsten drückt dies der Islam aus „ Kennzeichen eines Heuchlers ..... er lügt und wenn er etwas verspricht, erfüllt er sein Versprechen nicht und wenn ihm etwas anvertraut wird, handelt er untreu.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 6095)

  • Schulden Insolvenz Centrum Stuttgart (Baden -Württemberg)

    Wer mit Schulden stirbt, begeht eine Sünde, die den Eintritt ins Paradies unmöglich macht. Er kann aber fest mit Gnade rechnen, wenn er sich nach besten Kräften bemüht, seine Schulden zu begleichen.


    Unterschiedliche Ansichten über Zinsen:

    Das Buch Exodus verlangt in Kapitel 22:24: „Leihst du einem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld, (sollst du)... von ihm keinen Wucherzins fordern.“ Das Buch Deuteronomium wird im Kapitel 23:20 deutlicher: „Du darfst von deinem Bruder keine Zinsen nehmen“. Der logische Schluss war, dass Juden von Nicht-Juden Zinsen verlangen dürfen.

  • Schulden Insolvenz Centrum Stuttgart (Baden -Württemberg)

    Im Neuen Testament heißt es bei Lukas „Ihr sollt anderen etwas leihen, ohne es zurückzuerwarten.“ (Lk 6,35). Also ein Darlehen ohne Gewinnerwartung gewähren. Daraus leitete das frühe Christentum ein Verbot von Zinsen ab. Das Christentum lockerte seine Ansicht zu Zinsen im 16. Jahrhundert. Statt eines Zinsverbotes, wurden nun Höchstzinssätze eingeführt.

    Der Islam hält bis heute am Zinsverbot fest. Daraus leitet sich ab, dass es eine Sünde ist eine Schuld nicht zu begleichen, Zinsen braucht ein Moslem nach dieser Auffassung aber nicht zu übernehmen.

  • Schulden Insolvenz Centrum Stuttgart (Baden -Württemberg)

    Wie steht der Buddhismus zu Schulden?

    Hier geht es um Ursache und Wirkung. Wer etwas für ein Wesen Schädliches tut, muss die Schuld wieder gutmachen. Je länger man mit der Rückzahlung wartet, umso höher wird die Schuld. Nach dieser Auffassung sind Zinsen also nicht nur erlaubt, sondern normal.

    Wer bei seinem Tod Schulden hat, muss aber nicht die ewige Verdammnis fürchten. Er wird wiedergeboren, um die Schuld zu begleichen. Dies bedeutet nicht, dass er mit finanziellen Schulden auf die Welt kommt. Denkbar ist, dass er im nächsten Leben in der Firma eines Nachkommens des ursprünglichen Gläubigers dessen Wohlstand mehrt. Man hat aber auch die Möglichkeit mit „guten Taten“ eine Art Gegenkonto zur Schuld aufzubauen. Egal welchen Glauben du hast, du wirst darin einen Weg finden, wie du mit deinen Schulden leben kannst, ohne Angst vor einer Verfolgung über den Tod hinaus haben zu müssen.

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