Begleitung bei Insolvenzverfahren

Der SIC Schuldner-Insolvenz-Centrum e. V. begleitet Sie in Ihrem Insolvenzverfahren bei jedem Schritt.

Wie läuft ein Insolvenzverfahren ab?

Bevor die eigentliche Insolvenz starten kann, muss der Schuldner zunächst einen außergerichtlichen Einigungsversuch unternehmen. Die Gläubiger müssen darüber informiert werden, wie er denkt, seine Schulden zu begleichen. Schlägt dieser Versuch fehl, geht das Insolvenzverfahren in die nächste Phase. Nun kann der Schuldner die Privatinsolvenz beim zuständigen Gericht anmelden.


Wird der Antrag angenommen, leitet das Insolvenzgericht einen weiteren Einigungsversuch ein. Sind die Gläubiger auch mit diesem nicht einverstanden, wird das eigentliche Insolvenzverfahren eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Insolvenzverwalter vom Gericht eingesetzt, der für die Verwertung des pfändbaren Vermögens des Schuldners zuständig ist. Wurde die Insolvenzmasse an die Gläubiger verteilt, folgt der Schlusstermin. Ergeben sich keine Einwände, wird das offizielle Verfahren abgeschlossen.

Die Pflichten des Schuldners

Ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt die Wohlverhaltensperiode. In diesem Zeitraum muss der Schuldner strenge Regeln befolgen. Unter anderem darf er keine neuen Schulden anhäufen. Kommt diese Phase zu ihrem Ende, kann dann die Restschuldbefreiung erfolgen. Alle noch offenen Forderungen gegen den Schuldner werden ungültig und er kann schuldenfrei in die Zukunft starten.


Ein Insolvenzverfahren läuft drei Jahre, sofern der Schuldner seinen Insolvenzantrag ab dem 1.10.2020 gestellt hat. Hinzuzurechnen ist jedoch die benötigte Vorbereitungszeit.

 

 

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